Ihre Musik ist verspielt, ausdrucksstark, warm, kraftvoll, verträumt, lässig und farbenreich. Inspiriert ist sie sehr vielseitig, klassische Musik, zeitgenössischer und traditioneller Jazz, experimentelle Musik, Improvisation, Pop und Elektronik- in der Verschmelzung verschiedener Welten sucht sie ihren eigenen Weg.

Die gebürtige Münchnerin wuchs in einer musikalischen Familie auf, und begann früh damit, am Klavier zu improvisieren und Stücke zu komponieren. 
Als Preisträgerin des Bundesjugendwettbewerbs für Komposition wurde sie mit 16 in die Szene katapultiert, und fing mit 17 an, im Jungstudium Komposition an der Hochschule für Musik und Theater München zu studieren. Nach dem Abitur wechselte sie an die Hochschule für Musik Detmold, um dort ihr Studium mit einer Vertiefung in SoundArt abzuschließen.



Während eines durch das Kultusministerium NRW vergebenen Stipendiums für einen einjährigen „Artist in Residence“ Aufenthalt in Paris in der Cité des Arts entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Jazz. 2019 begann sie an der HMTM in München ihr Studium in Jazzklavier bei Prof. Tizian Jost, dass Sie 2022 erfolgreich abschloss. Aktuell studiert sie im Master Jazzkomposition bei Prof. Christian Elsässer und Prof. Gregor Hübner.



Marina Schlagintweit ist als Pianistin in zahlreichen Ensembles aktiv, etwa als festes Mitglied im Trio mit Nathan Carruthers und Vincent Rein, sowie im Charles Mingus Ensemble, das seit 2021 mit der Suite „The Black Saint and the Sinner Lady“ international konzertiert. Mit ihrem neuen Projekt PRISMA AMBIT, in dem sie abstrakte elektronische Klanglandschaften mit energetischen Grooves verschmilzt, trat sie zuletzt während einer ganzen Woche im Rahmen der Jazz Summer Weeks im Jazzclub Unterfahrt auf.


Im Oktober 2022 erhielt sie den Jazz-Förderpreis der Konzertgesellschaft München.




Sie setzt sich für die junge Jazzszene in München ein und rief 2021 das "Jazzlabor-Festival" ins Leben, das seid dem jährlich stattfindet.